Zwischen Gletschern und Geysiren: Island-Roadtrip mit Baby und Kleinkind
Island mit Baby und Kleinkind im Mai: ein ehrlicher Erfahrungsbericht
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Reisen mit Kleinkind und Baby? Viele schauen uns schon etwas ungläubig an, wenn wir davon erzählen: Island? Im Mai? Mit einem Krabbelalter-Baby und einem Dreijährigen? Ja. Und ich würde es sofort wieder tun.
| ℹ️ KURZ UND KNAPP 📍 Region: Südküste Islands 📅 Reisezeit: Mai 👨👩👧👦 Kinder: Baby (Krabbelalter) & Dreijähriger 🏠 Unterkunftstyp: Ferienhäuser und -wohnungen oder Cabins mit Küche, Hotel 🚗 Fortbewegung: Mietwagen 💶 Kosten: Hoch – Eigenversorgung spart deutlich ⭐ Besonders geeignet für: Familien, die Natur und Flexibilität schätzen |
Warum überhaupt Island im Mai?
Der Mai hat einen entscheidenden Vorteil: Island gehört noch fast dir allein. Die Touristenwellen des Sommers sind noch nicht da, die Preise für Flüge und Unterkünfte noch etwas erträglicher und das Licht — dieses unwirkliche, weiche isländische Licht — ist einfach unglaublich schön. Das Wetter: unberechenbar. Dass es in Island alle vier Jahreszeiten an einem Tag geben kann, haben wir nicht nur gelesen, sondern auch am eigenen Leib erfahren. Die ersten drei Tage hat es immer Mal wieder geschneit. Ab Tag vier hatten wir dann strahlender Sonnenschein und es war so warm, dass wir ohne Jacke draußen waren. Beides in einer Woche. Island macht eben, was es will — und genau das macht es so unvergesslich.
Praktischer Tipp: Im Mai können die Temperaturen zwischen 2°C und 15°C schwanken — manchmal am selben Tag. Zwiebelprinzip für alle, auch für den Kinderwagen (Regenabdeckung nicht vergessen!).
Unsere Route auf einen Blick
Wir haben uns aufgrund der begrenzten Zeit und der Weite des Landes bewusst auf die Südküste konzentriert, statt täglich das Auto vollzupacken und die ganze Insel abzufahren. Mit Baby und Kleinkind ist weniger mehr. Und schließlich braucht man immer auch einen Grund, um zurückzukommen.
Unsere Stationen
| Strecke | km | Fahrzeit |
| Aurora Nooks Reykjavik → Seljalandsfoss Horizon Cabins | ~ 129km | ~ 1h 50min |
| Seljalandsfoss Horizon Cabins → Fosshotel Glacier Lagoon | ~ 260km | ~ 3h 30min |
| Fosshotel Glacier Lagoon → | ~ 380km | ~ 5 |
Reykjavik – 3 Nächte
Die Stadt ist überschaubar, familienfreundlich und hat genug zu bieten für Schlechtwettertage. Wahrscheinlich reichen hier auch zwei Nächte, da wir aber spät am Abend angekommen sind, haben wir uns für die entspanntere Variante mit drei Nächten entschieden. In der Stadt selbst haben wir einen Tag verbracht, am zweiten Tag ging’s zum Golden Circle.

Bei Schnee und Wind haben wir das Perlan Museum besucht. Eine echte Indoor-Eishöhle aus 350 Tonnen Schnee und Eis, eine Nordlichtshow im Planetarium, interaktive Ausstellungen über Vulkane und Gletscher — alles auf Kinderhöhe, alles zum Anfassen. Der Große hat nicht mehr aufgehört zu staunen. Für Schlechtwetter in Reykjavik gibt es kaum etwas Besseres, vor allem für die Kleinen. Auch der Ausblick von der Aussichtsplattform auf dem Dach des Museums über die Stadt lässt sich sehen.
Sonst ist das Städtchen eher beschaulich, die berühmte Hallgrimskirche thront auf einem Hügel der Stadt, die Skólavörðustígur, die Regenbogenstraße in der Fußgängerzone, lädt zum Schlendern und zahlreiche Cafés und Pubs zum Verweilen ein. Auch wir sind unverhofft in einem solchen gelandet: Ein aufziehender Schneesturm hat uns ins Hús máls og menningar geweht — einer Mischung aus gemütlichen Pub und old-school Bibliothek mit Live-Musik. Die Jungs haben die Musik zwischen all den Bücherregalen geliebt. Dieses Pub hat richtig Charme. Absolute Herzensempfehlung!
Golden Circle — Tagesausflug von Reykjavik
Die klassische Touriroute — und ja, auch wir haben sie gemacht. Ehrlich gesagt ist der Golden Circle im Vergleich zur restlichen Südküste überbewertet. Der Geysir spuckt alle zehn Minuten, rundherum stehen Reisebusse. Was uns viel mehr beeindruckt hat: die verschneite Landschaft auf dem Weg dorthin, aus der überall Dampf aus dem Boden stieg — einfach so am Straßenrand. Geothermische Energie, die sich ihren Weg bahnt, trotz Schnee. Das war unwirklich.

Einen Stopp würde ich trotzdem empfehlen: den Kerið Kratersee — türkisblaues Wasser in einem erloschenen Vulkan, der Rand ist begehbar. Wir sind leider dran vorbeigefahren, weil der Kleine gerade schlief. Klassisches Eltern-Dilemma: anhalten und Baby aufwecken, oder weiterfahren und es bereuen… Wir haben es bereut.
Seljalandsfoss Horizon Cabins – 3 Nächte
Skandinavisch minimalistisch eingerichtet, ruhig, und vom Bett aus siehst du einen Wasserfall. Ich musste kurz blinzeln ob ich träume. Die Cabins liegen direkt an der Ringstraße — vielleicht 200 Meter entfernt, man sieht auch die vorbeifahrenden Autos (das geht aus den Fotos auf booking nicht so eindeutig hervor, ein kurzer Check der Adresse bei google maps gibt dann Aufschluss darüber). Im Mai waren es nicht viele und es war nie laut, aber wer im Hochsommer bucht, sollte das vielleicht im Hinterkopf haben. Was wirklich Gold wert war: eine eigene Küche. Essen in Island ist teuer, ein Abendessen für zwei Erwachsene kostet schnell 80-100€. Selbst zu kochen, die Kinder essen was sie kennen, in Ruhe — das war jeden Cent wert. Zudem hat man als Familie viel mehr Freiraum als in einem Hotelzimmer, in das ein Zustellbett gepfercht wurde.
Von hier aus haben wir die Südküste erkundet:
Eyvindarholt Flugzeugwrack — der Geheimtipp direkt vor der Tür
Kaum jemand kennt es: ein DC-3 der US Navy aus dem zweiten Weltkrieg, nur 200 Meter vom Parkplatz entfernt, kaum Touristen. Das berühmte Sólheimasandur-Wrack, klingt ikonischer und liegt wahrscheinlich auch spektakulärer — aber du läufst dort 4 Kilometer durch flaches Nichts oder musst den Bus dorthin nehmen. Mit Kleinkind ist Eyvindarholt die klar bessere Wahl und es ist nur ein Katzensprung vom Seljalandsfoss entfernt.
Mit Kindern machbar? Ja, problemlos. Flacher Weg, kurze Strecke.
Seljalandsfoss
Einer der wenigen Wasserfälle der Welt, die man komplett umrunden kann — auch mit Kind. Mit der Trage geht es, aber es wird nass und der Weg ist rutschig. Mein Großer hat nach der ersten Gischt entschieden, dass er das genauso gerne von außen betrachtet. Tipp: Geh den Weg weiter nach „hinten“, also links am Seljalandsfoss vorbei. Dort hinten wartet ein weiterer, Wasserfall in einer Art Höhle auf dich. Wer ein Foto machen will, wird auf jeden Fall nass. Man muss auch ein paar Schritte durch das seichte Flussufer gehen. Mein Mann hat’s getan, ich bin mit den Kindern lieber im Trockenen geblieben.
Mit Kindern machbar? Mit Trage ja. Kinderwagen bedingt möglich (Schotterstraße, Weg hinter dem Wasserfall nicht möglich). Wasserfeste Kleidung ist Pflicht.

Skógafoss
Einer dieser Wasserfälle, die einen sprachlos machen: es donnert, es sprüht. Der Große war restlos begeistert, zumindest bis er zu nah rangekommen ist.
Mit Kindern machbar? Ja, mit dem Kinderwagen wird es holprig, Trage empfohlen. Vom Parkplatz aus jedoch nur ein paar hundert Meter.

Reynisfjara — schwarzer Strand bei Vík
Nun sind wir hier angelangt, bei DEM Strand aus Game of Thrones. Die bizarren Felsformationen und der schwarze Sand machen ihn ganz besonders. Genauso wie die sogenannten „sneaker waves“ oder Schleuserwellen, die ohne Vorwarnung weit auf den Strand hinauslaufen. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder tödliche Unfälle, bei denen Touristen trotz roter Warnstufe zum Strand hinuntergegangen sind und von solchen Wellen aufs offene Meer gezogen wurden. Bei uns zeigte die Ampel am Strand grünes Licht, und trotzdem sind einzelne Wellen weiter rausgekommen als erwartet. Mit Baby oder Kleinkind: immer Abstand halten, nie den Rücken zum Meer.
Mit Kindern machbar? Ja — aber Vorsicht am Wasser, auch bei grünem Licht.

Weiter Richtung Osten — die schönste Fahrt der Reise
Auf dem Weg nach Osten passiert etwas, das ich so nicht erwartet hatte: Man fährt die Ringstraße entlang und der Vatnajökull — Europas größter Gletscher, der bei seinem letzten großen Ausbruch für Flugchaos in ganz Europa gesorgt hat— thront in der Landschaft, riesig, weiß, unübersehbar. Kein Aussichtspunkt, kein Schild. Er ist einfach da. Das hat für viele Wow-Momente gesorgt. Dazu kommt man an erkalteten Lavafeldern vorbei — bizarre, schwarze zum Teil bemooste Mondlandschaft direkt neben der Straße. Ich habe mehrfach gedacht, ich fahre auf einem anderen Planeten.
Fjaðrárgljúfur Canyon – fast übersehen
Nur zehn Minuten von der Ringstraße entfernt — und die meisten Reisenden fahren einfach daran vorbei: Fjaðrárgljúfur Canyon. Eine tiefe, grüne Schlucht mit gut befestigtem Weg entlang des Rands. Mit dem Großen war es ein echtes Abenteuer. Mit dem Kleinen in der Trage problemlos machbar. Unbedingt einplanen.
Mit Kindern machbar? Ja. Nur mit Trage machbar.

Svínafellsjökull — Gletscherwasser aus dem Bach
Der Svínafellsjökull ist ein Gletscher, der sich fast bis auf Straßenniveau erstreckt. Ein kleiner Spaziergang von etwa 10-15 min. führt uns direkt an die Eisschollen und bietet einen grandiosen Blick auf den weißen Riesen. Am Gletscherbach hat der Große eine Entscheidung getroffen, die er bis heute nicht vergessen hat: Er hat das Wasser direkt aus dem Bach getrunken, mit den Händen. Eiskalt, sauber, aus dem Gletscher. Er hat mich danach mit großen Augen angeschaut. Das hat er noch wochenlang im Kindergarten erzählt.
Mit Kindern machbar? Ja. Kurzer Weg vom Parkplatz, mit Trage gut machbar.

Fosshotel Glacier Lagoon – 2 Nächte
Das Fosshotel war ehrlich gesagt eine Notlösung — unsere eigentliche Wahl, die Old Cottages bei Höfn, waren bereits ausgebucht. Es ist ein schönes Hotel, keine Frage, nicht weit zur Lagune, gut gelegen — aber kein Kinderhotel. Wir waren mit unseren Jungs die einzige Familie dort. Es hat funktioniert, aber es war nicht ideal, da wir nicht selbst kochen konnten und auch der Platz begrenzt war. Und noch ein wichtiger Hinweis: Das Hotel liegt nicht direkt an der Gletscherlagune — es sind etwa 10 Minuten Fahrt.
Meine klare Empfehlung für Familien: Die Old Cottages bei Höfn oder ähnliche Ferienhäuser in der Region. Kleines Haus, eigene Küche, die Kinder können toben, ohne dass jemand schaut. Der einzige Nachteil: Höfn liegt noch weiter östlich, die Rückfahrt zum Flughafen dauert also noch länger. Wer das in die Planung einrechnet — und früh genug bucht — macht definitiv die bessere Wahl.
Jökulsárlón & Diamond Beach
Auf manche Orte bereitet einen keine Beschreibung vor. Die Gletscherlagune ist so ein Ort. Eisberge treiben lautlos durchs Wasser, in Blautönen, die man sonst nirgendwo sieht, direkt neben der Straße. Wir haben vom Ufer aus geschaut und uns gegen eine Bootstour entschieden — allein das Stehen und Schauen war so überwältigend, dass wir nichts vermisst haben.
Direkt daneben liegt der Diamond Beach: schwarzer Sand, darauf hunderte kleine und große Eisbrocken vom Gletscher, klar und glitzernd – wie Diamanten eben. Man muss nur über die Straße gehen und steht mittendrin.
Mit Kindern machbar? Ja. Flacher Uferweg, kein Eintritt, Kinderwagen möglich.

Stokksnes & Vestrahorn
Unser östlichster Stopp war Stokksnes, der berühmte schwarze Strand mit Gebirge im Hintergrund. Das letzte Stück ist eine Privatstraße — man zahlt eine kleine Gebühr beim Viking Café am Eingang. Bei nachlassender Flut spaziert man auf feinem schwarzen Sand, mit etwas Glück spiegelt sich der Vestrahorn im flachen Wasser. Direkt am Strand gibt es ein altes Wikingerschiff und eine kleine Filmkulisse — der Große hat sie sofort erkundet.
Mit Kindern machbar? Ja. Flacher Sandstrand, Kinderwagen im Sand nicht möglich.

Was du mit Baby auf Island sonst noch wissen musst
Die Apotheke war 2 Stunden entfernt…
Der Kleine hat unterwegs einen wunden Po bekommen, unsere mitgebrachte Creme hat nicht geholfen — bis zur nächsten Apotheke: zwei Stunden Fahrt. Auf Island ist (abgesehen von Reykjavik) die nächste Apotheke nie um die Ecke, das sollte man beachten.
Im Frühjahr ist es um 5 Uhr morgens hell
Die Jungs sind dank der Zeitverschiebung und des frühen Sonnenaufgangs konsequent um 05:00 Uhr aufgewacht. Supermärkte und Cafés öffnen hier aber oft erst um zehn. Man sollte also immer Frühstücksvorräte für den nächsten Morgen bereitstellen können.
Tipp: Nicht alle Unterkünfte lassen sich komplett abdunkeln. Bei unseren Jungs war das kein Thema — aber wenn dein Kind lichtempfindlich schläft, pack ein Reiseverdunklungsrollo ein.
Lange Fahrtstrecken mit Baby — so haben wir es gelöst
Zwischen den Highlights liegen oft ein bis zwei Stunden Fahrt. Wir sind konsequent zu den Schlafenszeiten des Kleinen gefahren – er hat im Auto geschlafen, der Große durfte Hörbuch hören. Hat an fast allen Tage funktioniert.
Blue Lagoon & heiße Quellen
Die Blue Lagoon war während unserer Reise wegen eines Vulkanausbruchs gesperrt — für uns kein Drama. Mit Baby und Kleinkind ist ein überfülltes Luxus-Thermalbad nicht unbedingt das, was man sich vorstellt. Schöner wären die kostenlosen natürlichen Quellen gewesen, in die man sich wie die Einheimischen einfach reinsetzen kann. Im Mai war es uns mit dem Baby aber zu kalt dafür. Im Sommer definitiv eine Option.
Die Parka App — ohne die geht nichts
Fast alle Parkplätze auf Island werden über die Parka.is App bezahlt — auch an den bekanntesten Spots. Wer die App nicht hat, steht im Zweifelsfall ohne Ticket da und muss mit einer hohen Strafe rechnen, da jeder Parkplatz videoüberwacht ist und die Nummernschilder der Autos, die dort parken, gespeichert werden.

Unser Fazit: Lohnt sich Island im Mai mit Baby?
Island ist immer eine Reise wert, egal zu welcher Jahreszeit. Bestimmt hat auch der Winter mit der Polarnacht und den Nordlichtern seinen ganz eigenen Reiz, für uns als Familie war aber der Mai perfekt. Mit dem Wetter kann man dort schließlich immer Pech haben, auch im Juli.
Island mit Baby oder Kleinkind ist kein Urlaub, bei dem man einfach abschaltet. Die Logistik ist anspruchsvoller als in familienerprobten Mittelmeerzielen, die Infrastruktur auf dem Land dünn, und das Wetter tut, was es will. Wer das weiß und sich darauf einlässt, wird mit einer Reise belohnt, die man so schnell nicht vergisst.
Die Südküste im Mai ist für Familien mit kleinen Kindern gut machbar — wenn man die richtigen Unterkünfte wählt und die Erwartungen realistisch hält. Island ist eben kein All-in-Badeurlaub. Es ist etwas anderes. Und genau das ist der Grund, warum es sich lohnt.
Würden wir es wieder machen? Sofort!
FAQ: Island mit Baby und Kleinkind
Ist Island mit Baby überhaupt sinnvoll?
Ja – wenn man die Erwartungen realistisch hält. Island ist kein Badeurlaub, sondern Naturerlebnis. Mit guter Planung, kinderfreundlichen Unterkünften und flexiblem Tagesablauf funktioniert es sehr gut. Unsere Kinder (Baby und Dreijaehriger) waren begeistert.
Welche Reisezeit ist fuer Familien mit Kleinkindern am besten?
Der Mai ist ein guter Kompromiss: weniger Touristen, noch erträgliche Preise, langes Licht. Der Sommer (Juni-August) ist wärmer, aber deutlich voller und teurer. Winter ist mit Baby eher nichts für Einsteiger.
Brauche ich auf Island ein Mietauto mit Kindersitz?
Ja, unbedingt. Oeffentliche Verkehrsmittel auf dem Land existieren praktisch nicht. Kindersitze kann man beim Mietwagenunternehmen dazubuchen (das muss vorab passieren, nicht erst vor Ort) – man weiß aber nicht immer, was man bekommt. Darum haben wir unsere Babyschale und unseren klappbaren kabinentauglichen Kindersitz selbst mitgebracht.
Wie teuer ist Island mit Familie?
Island ist eines der teuersten Reiseziele Europas. Ein Abendessen für zwei Erwachsene kostet schnell 80-100 Euro. Unsere wichtigste Spartaktik: Unterkünfte mit eigener Küche buchen und selbst kochen. Die Flüge waren im Mai dank einer Icelandair-Aktion relativ günstig (550€ für uns alle, wobei das Baby ein sog. „Lap-Infant“ war und für den Flug keinen Sitzplatz zahlen musste). Insgesamt kamen wir auf ca. 3500€ (das geht vermutlich auch nur, wenn man nicht an die Ferien gebunden ist).
Welche App brauche ich unbedingt für Island?
Die Parka-App (parka.is) für Parkgebühren – ohne sie riskierst du Strafen, da alle Parkplätze videoüberwacht sind und Nummernschilder gespeichert werden.
Kann man die Südküste Islands mit Kinderwagen erkunden?
Teilweise. Grundsätzlich ist die Babytrage deutlich praktischer, da viele Wege nur geschottert sind.
Die komplette Packliste — von der Babytrage bis zur Reiseapotheke — findest du hier: https://heytinytravelers.com/gepackt-vergessen-bereut-island-packliste-mit-baby-und-kleinkind/
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